Landschweine

fleischerei_erkes_glehn_landschwein_01

Glehner Landschweine

Die Qualität unserer Erzeugnisse steht bei uns an erster Stelle. Damit sie stimmt, kommt es auf erstklassische Grundprodukte an. Etwas besonderes sind die Schwäbisch-Hällischen Landschweine, die wir extra an der frischen Luft auf grünen Wiesen für Sie bei unserem ausgesuchten Schweine-Bauern heranwachsen lassen und bei uns im Betrieb schlachten.

Das Fleisch dieser alten Schweinerasse gilt schon länger als „Superstar unter den Landschweinerassen“, das Feinschmecker und Köche für die gehobene Küche wiederentdeckt haben. Eine Spezialität, die wir jetzt auch unseren Kunden anbieten können.

Qualität – schmeckt wie in alten Zeiten

Um 1820 entstanden die Schwäbisch-Hällischen Schweine durch Kreuzung chinesischer Maskenschweine mit einheimischen Rassen, auf Initiative des württembergische Königs Wilhelm 1. zur Förderung der Landwirtschaft. Farbliche Kennzeichen sind der schwarze Kopf und das schwarze Hinterteil. Die Abgrenzung erfolgt durch einen Säumungsstreifen, bei dem weiße Haare auf schwarz pigmentierter Haut sind. Die Schweine mit den Schlappohren werden deshalb auch „Mohrenköpfle“ genannt.

Das Fleisch eines Schwäbisch-Hällischen Landschweins ist fest und etwas dunkler als normales Schweinefleisch. Da die Schweine genetisch „reinerbig stressstabil“ sind, schrumpft das Fleisch in der Pfanne weniger und hält auf Grund seiner gesunden Zellstruktur den Saft besonders gut.

Durch artgerechte Haltung und Fütterung entwickelt das Schwäbisch-Hällische seinen ganz besonderen, kräftigen Geschmack. Schwäbisch-Hällische Landschweine sind unproblematisch in der Haltung und für die Weidehaltung geeignet.

Dennoch wurde das Schwäbisch-Hällische Landschwein in den 60er Jahren im Zuge der Standardisierung der Schweinezucht mit dem Ziel, ein „deutsches Einheitsschwein zu züchten“ vernachlässigt. In den 80ern galt das Schwäbisch-Hällische dann auch als ausgestorben, da Bauern, die an den „Mohrenköpfen“ festhielten, belächelt und mit Preisabschlägen bestraft wurden.

Dank einiger wenigen Bauern wurde die Rasse aber bis heute erhalten und jetzt wieder artgerecht gezüchtet.
Diese Sorgfalt zahlt sich aus. Probieren Sie es.

Die Kommentare wurden geschlossen